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>> Aktuelle Meldungen aus dem ZBZ << Meldungen 2010Wittener Gründerpreis Medizinwirtschaft - Bewerben Sie sich jetzt!
Im Rahmen des von der Europäischen Union und dem Land NRW geförderten Businessplan Wettbewerbs Medizinwirtschaft der Startbahn MedEcon Ruhr GmbH schreibt die Zahnmedizinisch-Biowissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten GmbH (ZBZ) zusammen mit der Sparkasse Witten den Wittener Gründerpreis Medizinwirtschaft aus. Der Fokus dieses Gründerpreises lag bisher auf der Zahnmedizin und war damit zu eng gefasst, so dass der Preis beim letzten Mal nicht vergeben werden konnte. Nun richtet sich diese Ausschreibung an Einzelgründer, Gründerteams und junge Unternehmen aus dem Bereich der Medizin und der Biowissenschaften, gerne mit Bezug zur Zahnmedizin oder zur Zahntechnik. Der Preis beinhaltet 5.000 Euro in bar, zur Verfügung gestellt von der Sparkasse Witten, sechs Monate mietfreie Raumnutzung im ZBZ, regelmäßige Einladung zu den Technologie-Transfer-Treffen im ZBZ sowie kostenfreie Gründerberatung durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte bis zum 10. Januar 2011 formlos per Mail (info@zbz-witten.de) an. Der Abgabetermin für Ihren Businessplan ist der 17. Januar 2011. Es reicht aus, ihn digital per Mail an das ZBZ zu senden. Der Businessplan wird von hier an die Jurymitglieder weitergeleitet. Eine zur Vertraulichkeit verpflichtete Jury, bestehend aus Vertretern der Sponsoren des Preises und der Startbahn Ruhr, fällt dann die Entscheidung. Die Überreichung des Sonderpreises erfolgt im Rahmen der Veranstaltung „Aufbruch und Nachlese“ am 26. Januar 2011 im ZBZ Witten. Details zum Wittener Gründerpreis Medizinwirtschaft entnehmen Sie bitte dem beigefügten Infoblatt. Ansprechpartner für weitere Informationen: Leif Grundmann (info@zbz-witten.de)
ZukunftsZirkel Medizin tagt in WittenErstmalig tagte der Zukunftszirkel Medizin am 25.11.2010 im ZBZ in Witten zum Thema „Orale Medizin und Technologie“. Der 1. stellvertretende Bürgermeister Hans-Ulrich Kieselbach begrüßte für die Stadt Witten neben heimischen Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Zahnmedizin und –technologie Kooperationsinteressenten aus den Städten Bochum, Hattingen und Herne.
Ziel der Veranstaltungsreihe, die durch die IHK und die Wirtschaftsförderungen der Städte im Mittleren Ruhrgebiet getragen wird, ist der themenspezifische Dialog regionaler Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen. So sollen wirtschaftliche und wissenschaftliche Potenziale vor Ort gestärkt werden. Die Wittener Wirtschaftsförderung hatte sich in Abstimmung der regionalen Kompetenzen für den Zukunftszirkel zum Thema „Orale Medizin und Technologie“ stark gemacht und den Abend organisiert. Ein besonders anschauliches Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation stellten Professor Dr. Stefan Zimmer, wissenschaftlicher Direktor der UW/H und Christian Großmann, geschäftsführender Gesellschafter der Bochumer Unternehmensgründung Ingpuls GmbH, vor. Eine weltweit erstmalig entwickelte Testeinrichtung für zahnmedizinische Produkte verdeutlichte die erfolgreiche Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und diente somit auch als Best Practice Beispiel für die Zusammenarbeit von Forschung und Entwicklung mit den Wirtschaftsunternehmen der Region. Dieter Kruse, Geschäftsführer des Wittener Unternehmens ISK CAD/CAM-Systeme + Engineering GmbH, konnte mit seinem Vortrag über die heutigen und zukünftigen Möglichkeiten des Rapid Manufacturing aufzeigen, wie moderne automatisierte Produktionsprozesse in die verschiedensten Branchen Einzug halten, während Professor Peter Gängler (UW/H) mit seinem Thema „Wie viel Forschung der Oralen Medizin benötigt die Produktentwicklung?“ an Unternehmen mit Weitblick appellierte, den Bezug zu den Chancen und Grenzen der Forschung nicht zu verlieren. Leif Grundmann, Geschäftsführer der gastgebenden ZBZ Witten GmbH, stellte mit Professor Hartmut Weigelt, MedEcon Ruhr e.V., die Bedeutung von persönlichen Netzwerken für die Zukunftsfähigkeit insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen vor und bot das ZBZ als optimalen Standort für Unternehmen rund um die Zahnmedizin und Biowissenschaften an. Die gelungene Veranstaltung, mit rund 30 interessierten Teilnehmern wird im Rahmen des „Zukunftszirkels Medizin“ mit weiteren spannenden Themen in Bochum, Hattingen, Herne und Witten fortgeführt.Interessierte Unternehmer und Wissenschaftler können sich bei Ihrer städtischen Wirtschaftsförderung über zukünftige Veranstaltungen informieren lassen. Erstmalig tagte der Zukunftszirkel Medizin am 25.11.2010 im ZBZ in Witten zum Thema „Orale Medizin und Technologie“.
Treffen der Fachgruppe „Orale Medizin und Technologie“Am 4. November 2010 ist die Fachgruppe „Orale Medizin und Technologie“ des MedEcon Ruhr e.V. am Institut für allgemeine Elektrotechnik und Plasmatechnik der Ruhr-Universität Bochum zusammen gekommen.
Prof. Dr. Peter Awakowicz und seine Mitarbeiter Frau Dipl.-Ing. Katharina Stapelmann und Dipl.-Ing. Benjamin Denis stellten den 12 Gästen aus Zahnmedizin, Zahntechnik sowie angrenzenden Technologiefeldern die besonderen Möglichkeiten der Plasmatechnik im Anwendungsbereich der Zahnmedizin und –technik vor. Insbesondere die sterilisierende Wirkung spezieller Kaltplasmaverfahren wurde erläutert, die Plasmaerzeugung im Labor vorgeführt und die Anwendungsfelder in Klinik und Technik anschließend diskutiert. Die Entwicklung des vorgestellten Verfahrens ist noch nicht abgeschlossen. Zukünftige, konkrete Anwendungen sind absehbar. Im zweiten Teil des Treffens wurden die Planungen für einen ersten regionalen Kongress zu innovativen Entwicklungen zwischen Zahnmedizin und angrenzenden Technologiefeldern konkretisiert. Themenvorschläge für die Auftaktveranstaltung am 9. September 2011 können bei den Fachgruppensprechern Prof. Hartmut Weigelt (weigelt@medeconruhr.de) und Leif Grundmann (grundmann@zbz-witten.de) eingereicht werden.
START-Messe in Essen ergänzt das Beratungsangebot des ZBZAuch in diesem Jahr ist die Start-Messe in Essen am 24. und 25. September 2010 wieder ein Highlight für die Gründer-, Franchise- und Jungunternehmer-Szene. Die START ergänzt das Beratungsangebot von ZBZ und FEZ: Unter einem Dach stehen Experten, erfolgreiche Jungunternehmer und Fachleute aus unterschiedlichen gründungsrelevanten Bereichen für persönliche Gespräche und den Gedankenaustausch zur Verfügung. Mehr Informationen unter www.start-messe.de.
Gut besucht – der Tag der offenen Tür von ZBZ und ZahnklinikZahlreiche interessierte Besucher aus Witten und der Region kamen am Samstag, 26.06.2010 zum Tag der offenen Tür ins ZBZ, um sich in Fachvorträgen und Rundgängen über das ZBZ als Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie über innovative zahnmedizinische Entwicklungen für Patienten zu informieren.
Während die im ZBZ untergebrachte Zahnklinik der Universität Witten/Herdecke den Besuchern Einblick in ihre verschiedenen Abteilungen gewährte, stellten die Unternehmen Löring Dental GmbH und ORMED GmbH als weitere Mieter im ZBZ ihre technologischen Entwicklungen vor. Gutes Sommerwetter, Getränke, Würstchen, Kaffe und Kuchen sorgten neben zahlreichen Angeboten für Kinder von 10 bis 16 Uhr für prima Stimmung – dabei gingen nicht nur die Kinder auf die Bobbycar-Rennstrecke.
Tag der offenen Tür von Universitätszahnklinik und ZBZ am 26. Juni 2010Wittener Zahnklinik informiert: Von der Vorbeugung bis zum Implantat
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Im Rahmen des Businessplanwettbewerbes Medizinwirtschaft der Startbahn MedEcon Ruhr GmbH hat das ZBZ zusammen mit der Sparkasse Witten den „Wittener Gründerpreis Zahnmedizin“ ausgeschrieben. Dieser Sonderpreis wird 3 Jahre in Folge ausgelobt: 2009, 2010 und 2011.
Die Teilnahme ist an den bundesweiten Businessplanwettbewerb Medizinwirtschaft gekoppelt und setzt die Bereitschaft zur Ansiedlung des Gründer-Unternehmens im ZBZ Witten voraus.
Die Teilnahme am Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft ist kostenlos und steht bundesweit allen offen, die eine innovative medizinwirtschaftliche Produkt- oder Dienstleistungsidee zu einem soliden Businessplan entwickeln wollen, um sich damit selbstständig zu machen. Auch Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, die sich noch im ersten Jahr nach der Gründung befinden, können teilnehmen. Interessenten sollten sich jetzt registrieren, um direkt von Wettbewerbsbeginn an dabei zu sein. Nachzügler können noch bis zum 08. Juli 2010 einsteigen.
Informationen und Teilnahmebedingungen zum Gesamtwettbewerb:
www.startbahn-ruhr.de oder telefonisch unter 0201 / 240 535 -0.
Ansprechpartner für weitere Informationen zum Wittener Sonderpreis ist beim ZBZ Leif Grundmann, zu erreichen unter der Telefonnummer 02302 915-111 oder E-Mail: info@zbz-witten.de.
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Foto: Jörg Fruck / Stadt Witten |
Deutsche Edelstahlwerke GmbH, Gustav Wiegard Maschinenfabrik GmbH & Co.KG, J.D. Neuhaus GmbH & Co.KG, ARDEX GmbH, Ruhrpumpen GmbH, Dehne GmbH, Bosch Rexrodt AG, DB Netz AG - und jetzt das Zahnmedizinisch-Biowissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten: Der von Bürgermeisterin Sonja Leidemann und der städtischen Wirtschaftsförderung initiierte und organisierte Unternehmertreff machte am Mittwoch, 28. April, bei seiner neunten Zusammenkunft in den Rundtürmen des ZBZ an der Alfred-Herrhausen-Straße Station. 41 Vertreter der Wittener Wirtschaft waren der Einladung der Bürgermeisterin Sonja Leidemann gefolgt, um in zwangloser Runde Informationen zu sammeln, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
Geschäftsführer Leif Grundmann stellte zunächst das ZBZ und die Entwicklungsmöglichkeiten gemeinsam mit der Universität und dem FEZ im Kontext der Entwicklung des Technologiecampus an der Alfred-Herrhausen-Straße vor. Über die regionale Bedeutung hinaus positioniert die Stadt Witten das ZBZ auch als Führungsstandort für Orale Medizin und Technologie innerhalb des Gesundheitscampus NRW, welcher aktuell in Bochum für das Land NRW aufgebaut wird.
Die Teilnehmer des Unternehmertreffs informierten sich bei einer Besichtigung auch über die technischen und klinischen Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten des ZBZ mit der integrierten Zahnklinik der privaten Universität Witten/Herdecke. Besonders anschaulich konnten diese Potenziale mit dem Zahnputzroboter der Firma ORMED demonstriert werden, der bereits viele der zurzeit marktüblichen Zahnbürsten getestet hat. Leif Grundmann nutzte die Gelegenheit aber auch, um für den gemeinsamen „Tag der offenen Tür von ZBZ und Zahnklinik“ am 26. Juni zu werben: „Dann können wieder alle Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrums werfen.“
Im Anschluss an die Begehung konnte Ute Dreher von den Deutschen Edelstahlwerken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Unternehmertreffs mit einem weiteren Vortrag fesseln. In ihrem Beitrag „Verbundausbildung – Jetzt erst recht“ gab die Geschäftsführerin der KarriereWERKSTATT GmbH zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Arbeitsmarktentwicklung in den kommenden Jahren und danach einen interessanten Einblick in das Thema Verbundausbildung in der KarriereWERKSTATT.
Sonja Leidemann hatte im Frühjahr 2006 in ihrer Eigenschaft als Wirtschaftsförderungsdezernentin der Stadt regelmäßige Treffen zwischen Vertretern der Stadt und Wittener Unternehmen angeregt. In zwangloser Runde sollen dabei die Kontakte vertieft, das Vertrauen gestärkt und Maßnahmen zur Stärkung des Standortes erörtert werden. Der Personenkreis erweitert sich ständig. Teilnehmer sind unter anderem Wittener Industrieunternehmen, Vertreter aus dem Großhandel, Dienstleistungssektor, Kreditinstituten, Bildungseinrichtungen, Universität, Instituten wie IHK, Kreishandwerkerschaft und Handwerk. Nähere Informationen zum Unternehmertreff gibt es unter der Rufnummer (02302) 581 1734 bei Nicole Riße-Hasenkamp vom Amt für Wirtschaftsförderung, Standortmarketing und Universitätsentwicklung.
Innovationen sind der heutige Impulsgeber für die Unternehmensentwicklung morgen! Von allen begrüßt, von wenigen strategisch angestrebt, von niemandem finanziert? Gerade für innovative kleine und mittlere Unternehmen haben Innovationen einen besonderen Stellenwert. Gleichzeitig ist gerade in diesen Unternehmen die Finanzierung innovativer Entwicklungen, deren Erlöserwartung erst in den kommenden Jahren liegt, oft schwierig.
Das FEZ und das ZBZ laden am 22. Juni 2010 ab 16:00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über wichtige Aspekte der Innovationsfinanzierung ins FEZ Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten, Alfred-Herrhausen-Straße 44, 58455 Witten ein.
16:00 Uhr |
Grußwort und Einführung |
16:15 Uhr |
Innovationsgutscheine – unkomplizierte F&E-Förderung |
16:45 Uhr |
Mit SIGNO Innovationen schützen und verwerten |
17:15 Uhr |
Kaffeepause |
17:45 Uhr |
Patente – Neue Finanzierungsmöglichkeit für Innovatoren? |
18:15 Uhr |
Fördermöglichkeiten für innovative Gründungen und junge Unternehmen in NRW |
ca. 19:00 Uhr |
Ausklang |
Die Teilnahme an der Veranstaltung
ist kostenfrei, um Anmeldung bis zum 17.06.2010 (siehe Download) wird gebeten! Anfahrtshinweis unter www.fez.de.
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Am 21. April 2010 richtet das Kompetenznetzwerk für die Gesundheitswirtschaft TÜV NORD HealthNet das 5. Medical Meeting aus. Dieses Mal findet das Treffen im ZBZ Zahnmedizinisches Biowissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten GmbH statt. Das Programm beginnt um 17:00 Uhr unter der Moderation von Matthias Kersting, Branchenmanager Gesundheit/Medizin, TÜV NORD HealthNet:
17:00 Uhr
Begrüßung
Leif Grundmann, GF FEZ und ZBZ Witten GmbH, Witten
Holger W. Sievers, Vorstand TÜV NORD AG, Hannover
17:20 Uhr
Die Zahnklinik der Universität Witten-Herdecke: Eine Symbiose zwischen Forschung, Lehre und Behandlung
Univ.-Prof. Dr. Stefan Zimmer, Dekan der Fakultät Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Witten-Herdecke, Lehrstuhlinhaber „Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin“, Witten
17:50 Uhr
Moderne Dentaltechnik – erfolgreich angewandte Medizintechnik
Thomas Böschemeyer, GF ZL-Microdent-Attachment GmbH & Co. KG, Breckerfeld
18:20 Uhr
Änderungen im MP-Recht – Auswirkungen auf die Zertifizierung
Manuela Ahlers, Seniorauditorin TÜV NORD CERT GmbH, Essen
18:50 Uhr
Rundgang ZBZ und Zahnklinik
Teilnehmer können das Netzwerk aktiv mit gestalten und nutzen. Lebendige Netzwerke leben vom Austausch: Bei einem anschließenden Imbiss bietet sich die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen.
Interessenten werden gebeten sich per Antwortfax (Download) direkt beim TÜV NORD HealthNet oder gerne auch beim ZBZ unter info@zbzwitten.de anzumelden.
Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:
Matthias Kersting,
TÜV NORD HealthNet, Tel.: 0201 31955-35, mkersting@tuev-nord.de oder
Leif Grundmann, ZBZ, Tel.: 02302 915-111, info@zbz-witten.de
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten und das STARTERCENTER mittleres Ruhrgebiet unterstützen mit einem kostenfreien Beratungsangebot im Forschungs- und Entwicklungszentrum die Gründung von Unternehmen in der Region. Studierende, Wissenschaftler und andere Gründungsinteressierte haben die Gelegenheit, ihre Fragen erfahrenen Gründungsberatern zu stellen und darüber hinaus wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Das Beratungsangebot richtet sich sowohl an Gründungsinteressierte, die in einer frühen Phase der Ideenfindung stecken als auch an Gründerinnen und Gründer, die bereits einen Businessplan erarbeitet haben und Detailfragen klären möchten. Die Wahl der richtigen Rechtsform gehört genauso zu den durch die Gründungsberatung abgedeckten Themen wie die Frage nach der richtigen Finanzierung für kapitalintensive Gründungen oder Strategien für den Marketeintritt. Die gemeinsame Beratung bündelt die Kompetenz der verschiedenen in Witten aktiven Einrichtungen im Bereich der Gründerunterstützung und stellt deshalb ein besonders fundiertes Angebot dar.
Die Technologie- und Gründerzentren FEZ und ZBZ in der Alfred-Herrhausen-Straße beherbergen derzeit rund 60 innovative Unternehmen und ermöglichen Gründungsunternehmen die Ansiedlung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität Witten/Herdecke. Die Beratung richtet sich insbesondere auch an bereits im ZBZ angesiedelte bzw. an einer Ansiedlung interessierte Gründerinnen und Gründer im zahnmedizinisch-biowissenschaftlichen Bereich.
Für ein erstes Gespräch nehmen sich die Berater pro Vorhaben rund eine Stunde Zeit. Gibt es darüber hinaus Beratungsbedarf, führen die Berater zielgerichtet zu geeigneten Angeboten wie der Betreuung durch einen der 30 IHK-Senior-Experten, einem Geschäftsideen-Check oder zum derzeit im Aufbau befindlichen regionalen Beteiligungsfonds.
Interessierte können sich zum ersten gemeinsamen Beratungstermin am 23. März bei Gründungsberater Christian Kolb, Tel. 0234/547339 bzw. online unter dem Direktlink zum STARTERCENTER Bochum anmelden.
Am Samstag, dem 20. Februar findet die regionale Gründermesse für das mittlere Ruhrgebiet im RuhrCongress Bochum (Stadionring 20) statt. Die Messe ist seit 15 Jahren die Plattform für Gründerinnen und Gründer aus Bochum, Herne, Witten und Hattingen, die sich erfolgreich selbständig machen wollen und nach Informationen oder Anregungen für die ersten Schritte in die Selbständigkeit suchen.
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Joachim Grüner, Wirtschafts- förderung Witten, informiert Sie auf der Messe u. a. über die Wittener Gründerzentren FEZ und ZBZ. |
An den Ständen des Netzwerkes Existenzgründungsberatung zu dem unter anderem das Startercenter Mittleres Ruhrgebiet, die Kammern, Wirtschaftsförderungen, Technologieberatungsstellen, Agentur für Arbeit, Finanzverwaltung, Kreditinstitute usw. gehören, können sich die Besucher mit Fachleuten über Fragen der Existenzgründung austauschen und wichtige Kontakte knüpfen.
Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Seminarprogramm zu Themen wie z. B.: Grundlagen der Buchführung, Betriebliche Versicherungen, Marketing, Steuern, Bankgespräch und Finanzierung mit öffentlichen Fördermitteln, Businessplan.
Joachim Grüner von der Wittener Wirtschaftsförderung wird auf der Messe den Gründungsstandort Witten mit seinen Angeboten und Möglichkeiten vertreten.
Hier ist insbesondere auch das ZBZ Zahnmedizinisch-Biowissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten zu nennen, welches speziell für Unternehmen und Gründer aus dem zahnmedizinisch-biowissenschaftlichen Bereich attraktive Angebote bereithält. Das individuelle Start-Up-Consulting sowie die enge Zusammenarbeit des ZBZ mit dem Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum Witten (FEZ), der Wirtschaftsförderung der Stadt Witten, der Universität Witten/Herdecke und der Geschäftsstelle des Netzwerkes MedEcon Ruhr beseitigen Eintrittshürden sowie bürokratische Hemmnisse für Gründer und Unternehmen und schaffen kurze Wege.
Geöffnet ist die Messe von 10.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt und die Teilnahme an den Vorträgen sind kostenlos. Nähere Informationen unter www.gruendungsmesse.de.
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Prof. Zimmer betreibt in unmittelbarer Nähe zur Universität Witten/Herdecke die Zahnklinik im Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten (ZBZ). |
Wer schon einmal starke Zahnschmerzen gehabt hat, der wird Prof. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke Recht geben. Der fand nämlich nun heraus: Die Mundgesundheit wirkt sich in erheblichem Maße auf die allgemeine Lebensqualität der Menschen aus. Und weil ihm als Wissenschaftler diese Aussage zu allgemein war, wollte es Prof. Zimmer ganz genau wissen. „Nach Abschluss unserer Untersuchungen kann man festhalten, dass die Mundgesundheit eines Menschen etwa zehn Prozent der allgemeinen medizinischen Lebensqualität ausmacht“, stellt er fest. Das fand der Dekan der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der UW/H in einer Studie heraus, für die knapp 12.500 Fragebögen von Patienten aus gut 700 deutschen Zahnarztpraxen ausgewertet wurden.
Bei der Abfrage der allgemeinen medizinischen Lebensqualität unterschied die Studie zwischen der rein körperlichen und der mentalen Einschätzung der gesundheitlichen Lebensqualität. Dabei fiel auf, dass der körperliche Index sich erwartungsgemäß mit dem Alter verschlechterte, während die Einschätzung der rein mentalen Verfassung mit dem Alter sogar stieg.
Bei einer genaueren Analyse zeigte sich, dass dies nicht etwa darauf zurückzuführen ist, dass die älteren Leute hier besonders hohe Werte verzeichneten, sondern darauf, dass sich die mentale Komponente der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei jüngeren Menschen deutlich verschlechtert hat. „Über die Gründe können wir nur spekulieren“, sagt Prof. Zimmer. „Die Entwicklung könnte mit den veränderten sozialen Bedingungen in Deutschland zu tun haben. Da wären in erster Linie die Gefahr der Arbeitslosigkeit, rapide steigende Gesundheitskosten, das Risiko von Altersarmut und die Notwendigkeit, selbst vorzusorgen, zu nennen.“
„Bei der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität liegen wir auf einem sehr hohen Niveau“, konstatiert Prof. Zimmer. Erfreulich sei es zudem, dass sich hierbei in den Altersgruppen zwischen 14 und 50 Jahren keine statistisch relevanten Unterschiede ergeben hätten. „Diese Feststellung scheint zunächst im Gegensatz zur epidemiologischen Tatsache zu stehen, dass zahngesundheitliche Probleme wie Karies, Parodontitis und Zahnverlust mit dem Alter zunehmen. Eine Erklärung, warum sich dies nicht auf die Lebensqualität auswirkt, könnte das hohe Niveau der zahnärztlichen Versorgung in Deutschland sein.“
Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie von Herrn Prof. Stefan Zimmer unter der Rufnummer 02302 / 926-663 oder unter stefan.zimmer@uni-wh.de.